Gemeinsam machen wir uns für unsere Ziele stark

MiLest e.V.

 

MiLest heißt im Übrigen „Mitten im Leben stehend“ und soll unser Ziel verdeutlichen: die vorurteilsfreie Integration von benachteiligten Menschen zurück in die Mitte der Gesellschaft.
Wir sprechen insbesondere abstinent lebende Suchtkranke nach einer erfolgten Behandlung an, die sich über Gemeinschaft, Aktivität und gemeinsame Erfahrungen auf ihrem Weg in die Selbständigkeit begleiten lassen wollen. Der Verein besteht somit aus Menschen, die selbst Erfahrungen mit der Sucht haben, aus Menschen die aus beruflicher Erfahrung mithelfen wollen und Menschen, die objektiv mit dem Thema umgehen können und aktiv sein wollen.

 

Wir wissen, dass sich eine Entscheidung zur abstinenten Lebensweise von den aktuellen Lebensgewohnheiten der Mehrzahl der Menschen in unserem Umfeld unterscheidet und dass man es mit dieser Entscheidung als Einzelne/r enorm schwer hat.Daher bieten wir eine Basis für Betroffene, aber eben auch für Nichtbetroffene, die über gemeinsame Aktivitäten nach außen und innen wirken kann, die Hilfe anbietet wo sie nötig ist und Selbstbestimmung fordert, wo es möglich ist.

 

Wir verstehen uns als Bindeglied zwischen professioneller Hilfe und Selbsthilfe, arbeiten unentgeltlich und ehrenamtlich und handeln unabhängig von Institutionen.
Unsere Aktivitäten werden aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert.

 

Was machen wir

 

Wir wollen über sportliche, kulturelle, erlebnispädagogische Angebote unterschiedliche Menschen ansprechen und damit sowohl integrativ als auch präventiv im Bereich der ehrenamtlichen Suchtkrankenhilfe wirken.
Zudem wollen wir durch unsere Aktivitäten Betroffenen die Möglichkeit zur Teilnahme am allgemeinen kulturellen, sportlichen und gesellschaftlichen Geschehen verschaffen.

Unsere Veranstaltungen haben zum einen das Ziel, die Angebote
einer suchtmittelfreien, erlebnisreichen, erfüllenden und spannenden Freizeitgestaltung aufzuzeigen und zum anderen, Betroffene und Nicht-Betroffene bei erlebnispädagogischen Maßnahmen zusammen zu bringen. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass die Droge bei Abhängigen den Alltag bestimmt und alle bisherigen positiven Erfahrungen in den Hintergrund rücken lässt. Mit unseren Aktivitäten können wir abstinent lebende Suchtkranke wieder erleben lassen, dass schöne Gefühle und tolles Erleben nicht von der Einnahme einer Substanz abhängig sind.

 

Unsere Kanu- und Campingwochen, Outdoor Kletter- und Wandertouren, Rodelpartien und Vereinswochenenden bieten dazu ausgezeichnete Möglichkeiten; Spaß im Team, Vertrauen wagen, Kommunikation, Action, Gemeinschaft, Erfolg, Entspannung und wunderschöne Natur erleben.

Aus sozialpädagogischer Sicht ist die Integration durch sportliche Veranstaltungen besonders leistungsfähig. Dazu bieten wir verschiedene Möglichkeiten an. Die verschiedenen Veranstaltungen sollen einerseits als Ausgleich zum Alltag dienen, aber auch Möglichkeiten einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung aufzeigen. Hierzu bieten wir Hallenzeiten für Volleyballbegeisterte, Wasser- und Klettersport und eine Laufgruppe an.

Aus der Erkenntnis und Verpflichtung heraus, vor den Risiken eines unkritischen Konsumverhaltens  zu warnen, sind wir seit Beginn der Vereinsarbeit bei Präventionsveranstaltungen von Schulen und Einrichtungen aktiv und beraten Kinder und Jugendliche, aber auch Lehrer und Erzieher zum Thema Sucht.

 

Wer kann mitmachen?

 

Einfach gesagt: Jeder!

 

 

 

Voraussetzung ist nur das Verständnis für die Notwendigkeit einer abstinenten Lebensführung der Betroffenen und natürlich die aktive Akzeptanz dieser Entscheidung.

 

 

Unsere Satzung MiLest e.V. findet Ihr  hier

Mitgliedsantrag1.pdf
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Milest_Fördermitgliedschaft.pdf
PDF-Dokument [165.4 KB]
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